Behandlungsablauf
Vor dem Peeling:
Vor der Behandlung sollte mit dem behandelndem Arzt ein ausführliches Aufklärungsgespräch mit Behandlungsziel, Ablauf, dem Preis sowie zu erwartenden Nebenwirkungen und evtl. eintretenden Komplikationen geführt werden. Vor dem Peeling sollte die Haut frei von Make-up und Parfum sein. Es empfiehlt sich zudem, die Haut mit einer milden Seife zu reinigen.
Das Peeling:
Der erste Schritt ist ein zweiwöchige Heimbehandlung mit entsprechende Medizin einem Pflegeset, das eine meistens 20%ige Fruchtsäure enthält. Dieses soll die Haut an die später hochkonzentrierten Säuren gewöhnen. Die Fruchtsäure wird dabei dünn mit einem Pinsel auf die betroffenen Hautareale aufgetragen. Schon bei dieser Vorbehandlung kann es zu einem leichten Schäleffekt kommen.
Danach beginnt die eigentliche Schälbehandlung. Im Abstand von zwei bis vier Wochen wird die Haut dann mit steigender Fruchtsäurekonzentration behandelt. Die Konzentration, sowie die Einwirkungsdauer und die Anzahl der Durchführungen hängt dabei von der Art der Hautveränderung ab. Im Normalfall hat man 6 bis 10 Behandlungen. Bei geringer Hautirretation kann die Konzentration der Säure zügig gesteigert werden. Die Lösung sollte 3 bis maximal 15 Minuten auf der Haut bleiben. Nach einigen Minuten kann es zu einem leichten Brennen kommen, was aber mittels einer Pufferlösung neutralisiert werden kann.
Nach der Behandlung:
Nach einer jeweiligen Behandlungsphase kann eine Feuchtigkeitscreme oder eine beruhigende Maske auf die Haut aufgetragen werden. Da die Poren geöffnet sind, können Vitamine und Wirkstoffe leichter in die Haut eindringen. Wie nach einem Sonnenbrand kann die Haut in den folgenden Tagen gerötet sein. Nun kommt es zur mehr oder weniger sichtbaren Abschuppung der Haut. Zwischen den Peeling-Terminen und nach Abschluß der Gesamtbehandlung kann man zusätzlich eine niedriger konzentrierte Fruchtsäurecreme auf die Haut auftragen, um den erzielten Behandlungserfolg möglichst lange zu erhalten.